Reisebericht von Südfrankreich
10.Mai bis 09.Juni bis 24.Juni 2001
Zwei Wochen Südfrankreich zum Klettern, zum Relaxen und zum Wasserskifahren. Für die Anreise nahmen wir uns ganz gemütlich zwei Tage Zeit und übernachteten in Clelles, südlich von Grenoble. Das Wetter war auch etwas regnerisch, somit hatten wir gar keine Eile, erreichten aber planmässig das Hotel Laurence in Cassis, wo wir sieben Nächte blieben.
Nun ging es ab in die Vertikale, die Calanques haben eine riesen Auswahl an Kletterfelsen und daraus haben wir uns die schönsten herausgesucht!Am "Bec de Sormiou" kletterten wir durch eine riesengrosse Grotte um am anderen Ende fast bis ins Meer abzuseilen. Weiter gings dann im Quergang wenige Meter über Meer um eine einsame Klippe herum, einfach traumhaft.

In der bekannten Kletterbucht "En Vau" kletterten wir schöne, aber teils abgespeckte Routen. Im Klettergebiet "Les Goudes" kletterten wir unter anderem durch ein schmales Loch um dann durch einen schmalen natürlichen Kamin direkt auf dem Gipfel herauszukommen. Ein bisschen eng war's schon und Andrea fand es gar nicht mehr so lustig, hihi.

Zur Abkühlung gabs dazwischen auch einen kletterfreien Tag. Wir mieteten uns ein Kanu und wollten eigentlich zur "En Vau" paddeln, aber der immer höhere Wellengang brachte uns davon ab. Die Wellen wurden immer grösser und es war schon ein mulmiges Gefühl in einem so kleinen Kanu, besonders für den Vordermann. Nach einem Platztausch, Andrea nun hinten, fand Toni es gar nicht mehr so lustig, hihi.
Nun ging es entlang dem Mittelmeer nach Westen bis Le Lavandou, einem bekannten Badeort. Unterwegs besuchten wir noch einen Wasserpark mit einigen rassigen Speed-Wasserbahnen und natürlich gabs auch einen Stop bei der Autorennstrecke in Le Castellet. In Le Lavandou blieben wir 4 Nächte und übten hauptsächlich das Windsurfen und das Wasserskifahren. Für Toni war's für beide Sportarten das erste Mal, Andrea jedoch war fast schon ein Profi.

Beim Windsurfen war der "Mistral" nicht immer auf Toni's Seite und er fand es gar nicht mehr so lustig, hihi. Zum Abschluss unseres Wasserski-Abos gönnten wir uns noch einen Ausflug auf zwei "Donuts" hinter dem Motorboot. Als es uns dann ganz "grausig" durch die Luft und das Wasser wirbelte, fand es unser Fahrer gar nicht mehr so lustig, hihi. Zum Glück haben Berner und Schaffhauser einen harten Kopf.
Für die Rückreise in die Schweiz nahmen wir uns wieder zwei Tage Zeit und machten noch einen Stop in Chamonix um die Sportgeschäfte zu plündern.