Reisebericht vom Klettern in Spanien
17.September – 08.Oktober 2025
Wie immer fuhren wir gemütlich in zwei Tagen nach Spanien. Der Rastplatz in Badaroux bei Mende ist seit Jahren unser Lieblingsplatz für eine Übernachtung. Auch die Tankstelle in Mende bietet gute Preise und liegt genau in der Mitte unserer Frankreichroute.
Am zweiten Tag ging es über Toulouse direkt nach Vielha in Spanien. Von dort ist es nur noch 50km bis ins Klettergebiet von Sopeira. Bei der Ermita de la Rocamora gibt es einen perfekten Platz zum wild campen und auch das Klettergebiet ist für uns genial.

Nach zwei Tagen klettern in Sopeira fuhren wir weiter zum nächsten Traumklettergarten. Die Routen in Benabarre sind stark überhängend an grossen, fingerschonenden Griffen. Da wir wieder mal eine Dusche nötig hatten, übernachteten wir auf dem Campingplatz in Benabarre. Abends machten wir noch einen schönen Spaziergang rund um das beleuchtete Castillo.
Nach einer nächtlichen Regenfront fuhren wir gemütlich über Lleida nach Huesa del Común. Dieses Klettergebiet liegt rund 100km südlich von Saragossa im Hinterland von Teruel. Landschaftlich einmalig gelegen unterhalb des Castillo de Peñaflor gibt es traumhafte Kletterrouten, immer unter Beobachtung der unzähligen Gänsegeier.
Huesa hat deutlich mehr Geier als Einwohner, beim klettern waren wir immer ganz alleine. Das wilde Camp bei der Antenne mit Blick auf das nachts beleuchtete Castillo ist ebenfalls perfekt für uns.

Nach 2 Nächten zogen wir weiter über Daroca ins nächste Klettergebiet. Torralba de los Frailes ist noch abgelegener als Huesa. In 3 Tagen sahen wir nur 2 Kletterer, einen Jogger und einen Fuchs. Dieser war ganz speziell, er besuchte uns täglich und brauchte immer den gleichen Platz für seine Toilette wie wir. Zudem war es für diese Jahreszeit sehr kalt, nur 3° Grad am Morgen. Die Kletterei dafür wie gewohnt genial, perfekt abgesichert an den rötlichen Kalkfelsen.
Nun wurde es Zeit für einen Grosseinkauf. In Calatayud gibt es einen «Mercadona» mit guten Preisen und grossem Angebot. Auch unsere Mails mussten mal am öffentlichen WLan angeschaut und der Wasservorrat gefüllt werden. Gut ausgerüstet fuhren wir dann ins Klettergebiet von Morata de Jalón. Dieses Gebiet liegt 65km südwestlich von Saragossa, ist riesengross mit sehr vielen Sektoren in allen Himmelsrichtungen. Leider war es nicht mehr erlaubt an unserem Lieblingsplatz zu campen, am Alternativplatz war es dann nicht mehr so gemütlich. Dafür gibt es beim Food Truck coole Getränke.

Nach einem Blitzshopping im Sportgeschäft Barrabes in Huesca fuhren wir weiter über Barbastro ins Klettergebiet von Ligüerre de Cinca. Nach einem Klettertag in den schönen Kalkfelsen fuhren wir gleich weiter nach Ainsa zum Camping Morillo de Tou, eine Dusche war dringend nötig.
Nun folgten 2 Tage Klettern in Foradada del Toscar mit unserem bekannten wilden Camp auf der Passhöhe. Auf der Weiterfahrt besuchten wir Bissauri, der Zustieg zum Kletterfelsen hat uns aber gar nicht gefallen. Also gleich weiter zu unserem Traumklettergebiet von Sopeira. Nach nun 2 Wochen Kletterferien waren wir sehr stolz über unsere Kletterkünste, wie immer steigern wir die Schwierigkeitsgrade massiv.
Zum Kletterabschluss besuchten wir die Klettergebiete von Bresca und Collegats bei La Pobla de Segur. Übernachtet haben wir gut beschützt bei der «Ave Maria» unterhalb von Bresca.

Da unsere Haut an den Fingern nach so vielen Routen nur noch knapp vorhanden war hiess es auch dieses Mal wieder «Go Home» Wir machten erneut einen Stopp in Andorra. Das Preisniveau im Zollfreigebiet ist ja bekanntlich sehr gut und die Auswahl an Geschäften gigantisch gross. Mit grossen Mengen an Haselnuss Likör und einer neuen Oakley Brille für Andrea im Gepäck sowie einem erneuten Zwischenstopp in Mende ging es zurück nach Schaffhausen.